Digital Imaging by Bernd Groftschik 

 
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HDRI / DRI


Die Dynamic Range Increase- oder DRI-Technik wird in der Digitalfotografie verwendet, um den Gesamt-Kontrast eines Motivs auf einem Bild abzubilden und damit alle Details zu erhalten, wobei als Quelle mehrere Bilder mit geringerem Kontrastumfang als dem des Originalmotivs dienen. Dabei werden meist mehrere Aufnahmen des exakt selben Bildausschnittes mit verschiedenen Belichtungszeiten gemacht. So entstehen bei den länger belichteten Aufnahmen überbelichtete Stellen, dafür sind aber auch schwach ausgeleuchtete Bereiche sichtbar. In den Aufnahmen mit den kürzeren Belichtungszeiten sind dagegen die hellen Stellen differenziert sichtbar, die schwach ausgeleuchteten Bereiche jedoch schwarz. Diese einzelnen Aufnahmen werden nachträglich mit einem Bildbearbeitungsprogramm zusammengefügt, wobei jeweils die hellsten Stellen einer Aufnahme durch die aus der nächst dunkleren ersetzt werden. Dadurch erhält man ein Bild, welches einen höheren Kontrastbereich widerspiegeln kann und bei dem sowohl die hellsten als auch die dunkelsten Stellen in ihrer Struktur sichtbar sind. Weitergehende Ansätze erzeugen erst ein HDR-Bild aus den Einzelaufnahmen. Generell Schwierigkeiten bereiten Szenen mit bewegten oder sich bewegenden Objekten, wie z.B. laufenden Personen oder Tieren, flatternden Fahnen, etc. Unter gewissen Voraussetzungen ist es jedoch möglich auch derartige Szenerien mit geeigneter Software zu meistern. Eine andere Möglichkeit mit bewegten Szenen umzugehen ist eine einzelne Aufnahme zu machen, wenn eine optimale Belichtung möglich ist, die Tiefen und Lichter nicht beschneidet. Dann lassen sich aus dieser einen Aufnahme die entsprechenden Belichtungen in einem Bildbearbeitungsprogramm erstellen. Am besten geht dies mit einer Aufnahme in einem Rohdatenformat. Quelle: Wikipedia

Beispiel




Tonemapping


Dynamikkompression bzw. englisch Tone Mapping ist ein Verfahren in der Computergrafik um High Dynamic Range Images also Bilder mit großem Kontrastumfang auf Geräten mit beschränktem Farbausgabebereich (zum Beispiel Drucker, Bildschirme) darzustellen oder auch um die Bilder aufzuwerten, da die Zeichnung in Lichtern oder Schatten verloren zu sein scheint.
Mit Tone Mapping Werkzeugen/Verfahren wird der Detailreichtum von Aufnahmen mit diesem großen Tonwertumfang besser dargestellt.

Beispiel


Dabei werden verschiedene Verfahren angewendet, die einfachste Möglichkeit ist,
einen unendlichen Farbbereich Y mittels der Funktion L = Y / (Y + 1) in den endlichen Bereich [0,1] zu überführen.


Links zu DRI / HDRI


PS DRI-Tutorial von Achim Blum

DRI- Infos in der FC

HDRI- Community


Software

FDR- Tools

Photomatix



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